Ein gebrauchtes freistehendes Einfamilienhaus kostete in Marl im ersten Halbjahr 2026 im Schnitt 495.000 € – 8 % mehr als ein Jahr zuvor und mehr als im Kreis (449.000 €) und in ganz NRW (425.000 €). Marl zählt für Hausverkäufer derzeit zu den stärksten Märkten im Kreis.
Marl hat viele Gesichter: die Zechensiedlungen in Hüls und Brassert, die Einfamilienhausgebiete in Sinsen und Lenkerbeck, das fast dörfliche Polsum und die Bereitschaftssiedlung in Drewer. Käufer suchen hier sehr gezielt nach Stadtteil.
Was ist meine Immobilie in Marl wert?
Die Zahlen der LBS zeigen, wo Marl steht: Freistehende Bestandshäuser liegen mit 495.000 € deutlich über dem Kreisdurchschnitt, Reihenhäuser mit 295.000 € dagegen darunter (Kreis: 320.000 €). Der Haustyp macht in Marl also einen großen Unterschied.
| Quelle (Stand) | Häuser | Wohnungen |
|---|---|---|
| immowelt (10/2026) | 2.626 €/m² | 2.286 €/m² (+2,5 %) |
| Engel & Völkers, Median (09/2026) | 2.951 €/m² | 2.285 €/m² |
| McMakler (2026) | 2.650 €/m² | 2.427 €/m² |
| immoportal (10/2026) | 2.510 €/m² | 1.824 €/m² |
Bei Wohnungen liegen die Angebotspreise der Portale um rund 600 €/m² auseinander. Deshalb sollte sich Ihr Preis an tatsächlichen Verkäufen orientieren.
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Polsum ist der teuerste Stadtteil – sowohl bei den Angebotspreisen (2.664 €/m², immowelt) als auch beim Bodenrichtwert (315 €/m²). Dahinter folgen Drewer-Süd (310 €/m²), Hüls-Süd und die Stadtmitte (je 300 €/m²). Günstiger sind Brassert, Marl-Hamm und Sinsen-Lenkerbeck mit rund 250 €/m². Laut Marler Zeitung werden kleine Reihenhäuser in der Wald- und der Zollvereinsiedlung für 220.000 bis 240.000 € gehandelt, Reihen-Bungalows für über 600.000 €.
1. Häuser legen zu
Freistehende Bestandshäuser +8 % auf 495.000 €, der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2026 um 15 % bei etwas weniger Verkäufen. Pro Verkauf wird also mehr bezahlt.
2. Wohnungspreise ziehen wieder an
Der Gutachterausschuss meldet für Eigentumswohnungen +6 % im ersten Halbjahr 2026. Das ist ein deutliches Plus.
3. Neubau ist teuer
Neues Bauland in Drewer-Süd kostet bis 460 €/m², der Bodenrichtwert-Median im Bestand liegt bei 280 €/m². Das stützt die Nachfrage nach Bestandshäusern.
Für Kapitalanleger: Die Angebotsmieten liegen in Marl zwischen 6,55 €/m² in einfacher und 9,28 €/m² in guter Lage (immoportal, 10/2026).
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Ein gebrauchtes freistehendes Einfamilienhaus kostete im ersten Halbjahr 2026 im Schnitt 495.000 €, ein Reihenhaus 295.000 € (LBS). Lage, Grundstück und Zustand verschieben den Preis deutlich. Den Wert Ihres Hauses ermitteln wir kostenlos.
Polsum, sowohl bei Angebotspreisen als auch beim Bodenrichtwert. Dahinter folgen Drewer-Süd, Hüls-Süd und die Stadtmitte. Günstiger sind Brassert, Marl-Hamm und Sinsen-Lenkerbeck.
Ja, laut LBS stiegen die Preise für freistehende Bestandshäuser um 8 %, laut Gutachterausschuss die Preise für Eigentumswohnungen in der Region um 6 % (jeweils 1. Halbjahr 2026).
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Ablauf, Kosten und Unterlagen im Überblick: Ratgeber Immobilie verkaufen im Kreis Recklinghausen
Alle Zahlen Stand Oktober 2026. Angebotspreise sind Preise aus Inseraten, keine tatsächlich gezahlten Kaufpreise. Kaufzahlen und Bodenrichtwerte stammen vom Gutachterausschuss.
Wir sind auch für Sie da in: Herten · Recklinghausen · Dorsten · Gladbeck · Castrop-Rauxel · Datteln · Haltern am See · Oer-Erkenschwick · Waltrop
